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Sinabelkirchen 2002 vs. FC Krobath 2-1 Tore: Machazek (C), Wiedner vs. FC Bachwirt 2-2 Tore: Wiedner, Köberl vs. Team Magna Stey Saab 1-2 Tor: Wiedner vs. FC Simpsons 0-3 vs. FC Lords Pub Hatzendorf 0-5 Endstand Vorrunde: 5 Spiele, 1 Sieg, 1 Remis, 3 Niederlagen, Tore: 5-13, Punkte: 4 Letzter Platz in der Vorrunde und im gesamten Turnier Freundschaftsspiel außer Konkurrenz vs. HC Weinberg 2-2 Tore: Wiedner, Wippel Alles bangt um die sportliche Zukunft unserer Nr. 1, MVP und Keeper Gernot Köhler Samstag der 12.Jänner 2002 war wieder einmal Turnier-Time und dieses wird so manchem wohl noch lange aber dafür in umso schlechterer Erinnerung bleiben. Es handelte sich nämlich hierbei um das erstmalige Erreichen eines letzten Ranges bei einer solchen Veranstaltung in der doch schon 1 1/2-jährigen Vereinsgeschichte. Dabei hatte alles sehr verheißungsvoll begonnen und nach dem zweiten Vorrundenspiel konnte man eher mit dem Gruppensieg als mit dem vorzeitigen Ausscheiden rechnen. In der ersten Begegnung gegen den FC Krobath hatte man den Gegner fest im Griff, die Abwehr um Neuerwerbung und Neo-Abwehrchef Klaus Köberl stand stabil und circa 4 Minuten vor dem Ende konnte unser Captain Thomas Machazek nach schöner Kombinationsarbeit von Andi Wiedner die Rangers verdient in Führung schießen, seinen ersten Treffer seit dem Kleinfeldturnier in Hirnsdorf feiern und somit eine fast halbjährige Durststrecke beenden. Den Sieg vor Augen fielen die Mannen vor Keeper Köhler jedoch wie so oft zurück, ließen sich in der eigenen Hälfte einschnüren und mußten in gewohnter Manier zehn Sekunden vor dem Ende den Ausgleich hinnehmen. Einer Verzweiflungstat und einem 1000-Gulden-Schuß Andi Wiedners war dennoch der Siegestreffer mit der Schlußsirene zu verdanken. Im zweiten Spiel traf man auf ein bekanntes Team aus Gründungszeiten. FC Bachwirt- Sinabelkirchen hieß der Gegner und wieder sollte dieses Match ein Wechselbad der Gefühle werden. Hauptdarsteller dieser Tragikomödie war zweifellos "Striker" Peter Müller, der zuerst seinem Beinamen alle Ehre machte und den Keeper mit einem satten Schuß durch die Beine bezwang-der Haken daran war, daß es sich beim Bezwungenen um den eigenen Goalie Gernot Köhler handelte. Das Team konnte sich aber wieder aufraffen und durch Andi Wiedner den Ausgleich erzielen. Das an sich gerechte Remis wollte aber nicht so recht ins Konzept von unserem Peterli passen, sodaß er ca. 2 Minuten vor dem Ende erneut Schwung in die Partie brachte indem er seinen Gegenspieler in Win-Tsung Manier umsichelte (im wahrsten Sinne des Wortes), dieser über den halben und Peter für "nur" 2 Minuten (danke nochmals dem gnädigen Schiri!) vom Platz flog. Die Folge waren rollende Schlußangriffe des Gegners, der plözlich wieder einen vollen Erfolg witterte, und ca. 40 Sekunden vor Ende ein Schuß, der den Turniertag und hoffentlich nicht auch die sportliche Zukunft des bis dahin großartig haltenden Keepers Gernot Köhler beendete. Mit einem Mann weniger auf dem Feld und ohne richtigen Tormann war der nächste Gegentreffer nur eine Frage der Zeit und dreißig Sekunden vor der Schlußsirene war es dann auch soweit. 1-2. Aber wer die Rangers kennt, weiß, daß gerade in solchen Momenten nur eins gilt: "No Surrender!" und so konnte wenige Sekunden vor dem Ende Neo-Ranger Klaus Köberl aus einem Freistoß den hochverdienten und vielumjubelten Ausgleich erzielen. Die Stimmung im Team war zu diesem Zeitpunkt ausgezeichnet, da man die ersten beiden Begegnungen gegen die hocheingestuften Gegner dieser Gruppe ohne Niederlage absolvieren konnte und nun vermeintlich leichtere Aufgaben folgen sollten. Außerdem wurden die Rangers ab diesem Zeitpunkt durch die nachgekommenen "Blumenhangkinder" David Wippel und Markus Knappitsch verstärkt. Jedoch sollte wieder alles anders kommen, als man sich das zuvor vorstellte. Durch den Ausfall von Keeper Gernot mußte ein Tormann von einem anderen Gruppengegner geborgt werden, der zwar sehr bemüht spielte, aber auch nicht gerade von Glück beseelt war. Die Neuankömmlinge wurden ohne Anweisung ins Spiel geschickt und so wußte keiner mehr was er tun sollte. Die Spielerwechsel erfolgten mangelhaft, "Striker" Müller kam so etwas unfreiwillig zu einer weiteren Nachdenkpause. Die Folge waren drei Niederlagen en suite, alle hausgemacht und ohne großes Zutun der Gegner, die bloß kontrolliert und überlegt agierten und so den Chaotenhaufen namens Rangers FC mit Leichtigkeit die Punkte abnahmen. So geschah es schlußendlich, daß man in der Endabrechnung nach tollem Start noch den letzten Gruppenplatz belegte, der gleichzeitig den letzten Gesamtrang des Turniers bedeutete. Über das zur Gwohnheit gewordenen, aber diesmal entfallene, abschließende Platzierungsspiel tröstete uns das Freundschaftsspiel gegen den HC Weinberg hinweg, dessen Gegner vorzeitig abgereist war und mit einem brüderlichen 2-2 Remis endete, das aber außer Konkurrenz über die Bühne ging. Abschließend ist zu aber festzuhalten, daß mit 10 kg mehr Konsequenz eine durchaus gute Platzierung bei diesem Turnier möglich gewesen wäre und es dank der charakterlichen Reife aller Rangers trotzdem ein unterhaltsamer und amüsanter Samstag Nachmittag geworden ist, da trotz aller Emotionen während der Spiele im nachhinein niemandem auch nur der kleinste Vorwurf gemacht oder Fehler vorgehalten wurde und es jedem sichtlich Spaß gemacht haben dürfte. So wurde die erste "Rote Laterne" der Vereinsgeschichte ausgiebig im Ludersdorferhof bei Gleisdorf gefeiert und einhellig konstatiert, daß man erst mal richtig die Hosen muß runterlassen können bevor man die Siegestrophäen entgegennehmen kann! No Surrender! The Bears will be back in the game-soon! Das Team: Gernot Köhler, Klaus Köberl, Andi Wiedner, David Wippel, Thomas Machzek (C), Peter Müller, Markus Knappitsch, Thomas Tatzl, Gerald Kampert
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Credits>>
©2003 GrazGo! Rangers FC last update 24/04/2003 |