[HT]-EXKLUSIV: !ALLE! BT-Dokumente, Stasi-Akten, Ergebnisse und Wertungen zu Schalck + KoKo im Original

 

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[ HT-Abschieds-Special — 3 von 3 ]
DIE KOKO-DOKUMENTE       DIREKT:    1. UA der 12. Wahlperiode | 2. UA der 13. Wahlperiode

Erstmals fassen wir hier alle Dokumente der beiden KoKo-Ausschüsse des Bundestages (1991—98) zusammen und machen diese in Form eigener PDFs und externer Direktlinks vollständig verfügbar.

In den Dokumententeilen der Teil- und Abschlussberichte (s.u.) finden sich Tausende wichtiger MfS-Aktenseiten, darunter praktisch alle bedeutsamen Stasi-Richtlinien und Schlüsseldokumente zur DDR-Volkswirtschaft, zu ihren Problemen und zu kriminellen Machenschaften.

Eine unschlagbare Quelle!   Zuvor noch einige Gedanken zu besonders üblen Aspekten.

 > 1. Zur Stasi-"Durchdringung" des DDR-Außenhandels, speziell im Bereich KoKo.

Im MfS-Handbuch der BStU (Teil III/11: Die AG BKK, S. 41ff.) wird für die KoKo-Zentrale eine sehr geringe IM-Quote genannt. Zwar sind 18 aktive IM plus 19 OibE unter ca. 120 Angestellten schon eine horrende Zahl — doch für das "laut CIA" interessanteste Ostblock-Objekt recht wenig! Der Autor (Buthmann) betont, dass keine Stasi-Einheit außer der AG BKK IM in der KoKo-Zentrale führen durfte (relative Ausnahme: die HV A). So entsteht der Eindruck, mit den im Handbuch erwähnten BKK-IM sei das Thema abgeschlossen.          Kann das stimmen?   —   Schlagen wir nach:

Die KoKo-MfS-Liste bezieht sich wohl auf die Zeit kurz bevor oder nachdem die AG BKK v.a. aus den Referaten 2 und 3 der HA XVIII/7 entstand. Registrierungen für andere Stasi-DE werden erwähnt. Unsere Quellenvergleiche lassen die Personen ganz überwiegend als bewusste MfS-Zuträger erscheinen.

Die IM-Quote bei der KoKo lag demnach deutlich höher als im BStU-Buch angegeben: Bei über 30%.
Es könnten sogar >50 % gewesen sein, je nach Berücksichtigung der IM von HVA und Mil-ND.


> 2. "Internationalismus" und "Solidarität" nach SED-Version: Alltäglicher Imperialismus (Ost).

Obiges Dokument 7 verweist BTW auf den gewissenlosen Waffenhandel der DDR — ein von diesem "friedliebenden" Staat so hartnäckig wie wirtschaftlich erfolglos betriebenes Geschäft.

Zur Erinnerung: Die DDR-Kinder (aka "Pioniere") befolgten fleißig die Spendenaufrufe, die Schulklassen veranstalteten Soli-Basare, Altstoffsammlungen usw., um Hefte und Stifte für Kambodscha oder ein Krankenhaus für Nikaragua zu finanzieren. Auch für das Volk von Mocambique wurde gesammelt.

Die DDR-Wirtschaftsvertretung (Wirtschaftspolitische Abteilung der Botschaft) in Mocambique war sinnigerweise identisch mit dem IMES-Auslandsbüro Maputo. "Attaché" war der HVA-Resident Rainer Finck, in der Heimat IMES-Direktor, später Pseudo-Teilhaber der Waffenhandelsfirma.

Welchen Handel sollte die DDR sonst mit den Warlords treiben? Schulhefte bringen keine Devisen. Höchstens "Politische Bildung" à la DDR:  Ein M/L-Schnellkurs, ab dann tituliert man die afrikanischen Kumpane als "progressiv" und die ausersehene Bürgerkriegspartei des angeblichen jungen Nationalstaats als "Volksarmee". Zigtausende alte NVA-Schießprügel werden verschifft.

Es gab nur einen Haken:  Das "unabhängige" Mocambique konnte die DDR für die großherzige Hilfe nicht bezahlen. Aber sozialistische Waffenschieber sind keine Unmenschen!

Die vor den IMES-Waffen Geflohenen waren so bettelarm gewesen wie die neu-sozialistischen Herren. Keine reiche Beute. Die siegreichen "Marxisten" hatten also auch keine Tauschwaren.
Sie hatten nur sich selbst.

Und weil der schussligen SED ab und an mal ein paar Tausend Bürger abhanden kamen, kriegte die DDR die schwarzen Brüder zum Sonderpreis. Die wohnten in schmucken Baracken in Zittau, Schwedt, Wolfen, überall wo es schmutzig war. 20 000 Arbeitssklaven erhielt die DDR für die Waffen.


[Sklaven der "Internationalisten" — MfS-Dokument zur Lage der schwarzen Arbeitskräfte folgt]

Hier konnten die Neger* dann was lernen: Wie man sich an uralten Maschinen abquält — und wie der weiße Mann mit Fremden umgeht. Das erste Nachwende-Opfer war immerhin ein Angolaner, die Mosambikaner kamen erst später dran, übrigens nicht nur im Osten.

*Auch die DDR-Bürger sollten was lernen:   Nämlich das Wort "Neger" zu vergessen.
  So wurde z.B. der Negerkuss zum "Berliner Kuss". Zum Erziehungserfolg siehe oben.

Zurück zum Thema:
Die KoKo-Dokumente.

Wir haben die Dokumentenverzeichnisse der nur als Bild-PDFs vorliegenden Resultate des 1. UA in Text gewandelt, siehe jeweils unter "Dok-Inhalt" bei "Akten". Diese PDFs enthalten durchsuchbaren Volltext — das Durchblättern aller (Teil-)Berichte entfällt also, wenn Sie Papiere zu Firmen/Personen suchen.

Speichern Sie alle Dateien dokv*-ht.pdf in ein Verzeichnis, und nutzen Sie die Suchfunktion des Adobe Reader 6 (also z.B. "IMES"; oder "GVS"/"VVS", um MfS-Grundsatzdokumente zu finden).

Ein Gesamtindex mit Direktlinks für schnelle Online-Recherche ist in Vorbereitung.


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1. Untersuchungsausschuss der 12. Wahlperiode

Drs.-Nr. 12/
Titel/Thema
Datum
Seiten
Dateigröße
Dok-Inhalt
Zeigen
629
 B'90/DIE GRÜNEN: Antrag auf
 Einsetzung eines U.-Ausschusses
29.5.1991
2
70 kB

654
  SPD:  Antrag auf Einsetzung eines UA
4.6. 1991
3
64 kB
662
  CDU:  Änderungsantrag zu BTD 12/654
4.6. 1991
2
39 kB
686
  PDS:  Änderungsantrag zu BTD 12/654
6.6. 1991
1
11 kB
3462
 1. Beschlußempfehlung und
 Erster Teilbericht des 1. UA
14.10. 1992
1766
45 MB
Akten
[360 k]
3920
 2. Beschlußempfehlung und
 Zweiter Teilbericht des 1. UA
9.12. 1992
248
6,5 MB
Akten
[210 k]
4500
 3. Beschlußempfehlung und
 Dritter Teilbericht des 1. UA
15.3. 1993
559
20 MB
Akten
[270 k]
4832
 Ergänzung zur 3. Beschlußemp-
 fehlung und zum Dritten Teilbericht
30.4. 1993
52
2 MB
Akten
[130 k]
4970
 2. Ergänzung zur 3. Beschlußemp-
 fehlung u. zum Dritten Teilbericht
17.5. 1993
352
9 MB
Akten
[140 k]
7600
 Beschlußempfehlung und Bericht
 des 1. UA nach Art. 44 GG
27.5. 1994
4944
200 MB
Akten
[450 k]
7650
  PDS:  Beschlußempfehlung und
   Erster Abweichender Bericht
- " -
88
4 MB
7725
 B'90/GRÜNE: Beschlußempfehlung
 und Zweiter Abweichender Bericht *
- " -
1
16 kB
 * nur Beschlußempfehlung — ohne den (amtlich geheimgehaltenen) Bericht !
    Diesen  Abweichenden Bericht der Berichterstatterin der Gruppe BÜNDNIS'90/DIE GRÜNEN,
    Ingrid Köppe MdB, finden Sie hier trotzdem — siehe unter www.MfS.de.tt/sw/:


2. Untersuchungsausschuss der 13. Wahlperiode

Beschlußempfehlung und Bericht des 2. UA
Die vorangegangenen BT-Drucksachen des 2. UA finden sich im Anhang (keine Extra-PDFs).

BT-Drs. 13/
Typ/Inhalt
Dateigröße
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Tipp
10900
Volltext-PDF ohne Dokumentenanhang
3,5 MB
 
10900
Grafik-PDF*  ohne Dokumentenanhang
35 MB
*zum Vergleich mit dem PDF-Text
10900
Grafik-PDF —  nur Dokumentenanhang
42 MB
 

-- für das HT-Team/MfS.de.tt: Harry T., und K.Drusse - 19. Oktober 2004                [ NACH OBEN ]


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